Gefährliche Liebschaften

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Gefährliche Liebschaften (franz.: Les Liaisons dangereuses), ein Briefroman von Pierre-Ambroise-François Choderlos de Laclos, gilt als Hauptwerk der französischen Literatur des 18. Jahrhunderts und Sittengemälde des ausgehenden Ancien régime.

Inhaltsverzeichnis

Übersetzungen

Die erste deutsche Übersetzung des vierbändigen Romans von 1782 erschien 1783 unter dem Titel Die gefährlichen Bekanntschaften - oder Briefe gesammelt in einer Gesellschaft und zur Belehrung einiger anderer bekanntgemacht. Heinrich Mann übertrug den Roman 1905 aus dem Französischen unter dem Titel Gefährliche Freundschaften und versah ihn mit einer essayistischen Einleitung (2 Bände, Leipzig Rothbart, Berlin Hegner). Ab 1920 erschien seine Übersetzung unter dem Titel Schlimme Liebschaften (Leipzig, Insel).

Verfilmungen

Der Stoff diente als Grundlage für fünf Filme:

  1. Les Liaisons dangereuses aus dem Jahr 1959 von Roger Vadim.
  2. Gefährliche Liebschaften aus dem Jahr 1988 von Stephen Frears.
  3. Valmont aus dem Jahr 1989 von Milos Forman.
  4. Eiskalte Engel aus dem Jahr 1999 von Roger Kumble.
  5. Les Liaisons dangereuses aus dem Jahr 2003 von Josée Dayan.

Sonstiges

Außerdem war er auch die Basis für Heiner Müller's Theaterstück Quartett.

Nach dem Roman benannte sich auch die deutsche Band Liaisons Dangereuses.

Literatur

  • H. Knufmann: Das Böse in den Liaisons dangereuses des Choderlos de Laclos. München 1965

Weblinks

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