Jean Genet

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Jean Genet (* 19. Dezember 1910 in Paris; † 15. April 1986 in Paris) war ein französischer Romanautor, Dramatiker und Poet, der sich vor allem durch seine bildhafte Sprache hervorhebt. In seinen autobiografisch gefärbten Werken tauchen hauptsächlich Zuhälter, Diebe, Schwule und andere Randexistenzen auf. Genet trat 1929 in die Fremdenlegion ein, aus der er jedoch desertierte. Wegen verschiedener Delikte zu lebenslanger Haft verurteilt, erwirkten mehrere Schriftsteller, darunter Sartre und Cocteau, 1948 seine Begnadigung.

Inhaltsverzeichnis

Werke

Romane

  • "Notre-Dame-des-Fleurs" 1944, deutsch 1960;
  • "Querelle" 1947, deutsch 1955;
  • "Das Totenfest" 1947, deutsch 1966;
  • "Tagebuch eines Diebes" 1955, deutsch 1961;
  • "4 Stunden in Chantilla" 1982, deutsch 1983.

Dramen

  • "Die Zofen" 1947, deutsch 1957;
  • "Der Balkon" 1956, deutsch 1959;
  • "Die Neger" 1959, deutsch 1962;
  • "Wände überall" 1961, deutsch 1961.

Literatur

  • Jean-Paul Sartre: Saint Genet, Komödiant und Märtyrer. Rowohlt, Reinbek 1997
  • Claude Bonnefoy: Jean Genet. Eine Einführung in das Werk. Merlin, Vastorf/Lüneb. 1966
  • Rolf Tiedemann: Entzauberte Metaphorik der Dignität. Über Jean Genet. Zeugnisse, hrsg. von Max Horkheimer, Frankfurt a.M. 1963, S. 257 ff.

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