Klytaimnestra

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Klytaimnestra war die Gemahlin Agamemnons, aber sie hasste ihn aus tiefstem Herzen. Während Agamemnon vor Troja kämpfte, nährte sie 9 Jahre lang ihren Rachedurst. Grund für ihren Hass war das Ereignis kurz vor der Abreise nach Troja. Da Agamemnon sich angemaßt hatte, seine Jagdkunst mit der der Artemis (griechisch: Diana/Diane) der Göttin der Jagd zu vergleichen, strafte sie ihn damit, dass sie dafür sorgte, dass die Flotte, die vor Aulis lag nicht auslaufen konnte. Der Seher Kalchas weissagte, dass der Wind erst wiederkehren würde, wenn Agamemnon seine und Klytaimnestras Tochter Iphigenie, opfern würde. Unter dem Vorwand, Achilleus wolle Iphigenie heiraten, lockte Agamemnon seine Frau und seine Tochter nach Aulis.

Da Agamemnon nur von seinem Bruder Menelaos dazu überredet wurde, seine Tochter zu opfern und dies eigentlich gar nicht wollte, besann er sich und sandte heimlich einen Boten einem Brief zu seiner Tochter, dass sie nicht nach Aulis kommen solle. Der misstrauische Menelaos aber lies seinen Bruder keine Sekunde aus den Augen und bekam Wind von dem Brief. Er ließ den Boten fangen und ihm den Brief abnehmen. Als Klytaimnestra und Iphigenie (Iphigenia) ankamen, wunderten sie sich zwar über den betrübten Agamemnon, dieser erzählte ihnen dann aber dennoch nicht die Wahrheit.

Zufällig begab es sich aber, dass Achill(eus), der nicht in den Plan eingeweiht war und außerdem eine heimliche Affäre hatte, eine Frage an Agamemnon richten wollte und so sein Zelt betrat, in dem er aber nur Klytaimnestra und Iphigenie antraf. So erfuhren alle drei von der Konspiration. Auch der Bote, der von Menelaos Männern gestoppt wurde, erzählte nun Klytaimnestra von den Plänen Menelaos und in der Zwischenzeit auch den Plänen von Agamemnon. Dieser sah sich jetzt nämlich genötigt seine Tochter zu opfern, da seine eigenen Soldaten nach dem Opfer verlangten und sonst höchstwahrscheinlich die Tochter nicht nur eigenhändig getötet sondern obendrein noch ihn selbst und seine Frau.

Als Iphigenie nun auf dem Opferaltar lag, senkten alle betreten die Blicke, da sie davon überzeugt war, dass ihr Tod der Wille der Götter sei. So kam sie freiwillig und erhobenen Hauptes zum Altar , um von ihrem eigenen Vater ermordet zu werden (wie geweissagt). Als Agamemnon aber Iphigenie töten wollte, bekam Artemis Mitleid und hüllte sie blitzschnell in eine Wolke und vertauschte sie mit einer Hindin. Es existieren hierüber zwei Versionen: Laut der ersten merkt Agamemnon den Tausch nicht, nach der zweiten bemerken ihn alle.

Als Agamemmon nach seinem Sieg vor Troja zu seinem Palast in Mykene zurückkehrte, war der Tag der Rache gekommen. Zusammen mit Aigisthos, ihrem Liebhaber, plante Klytaimnestra die Vergeltung. Sie begrüßte ihren Mann mit allen Ehren und führte ihn dann ins Bad. Dort wurde der strahlende Kriegsheld wie ein Tier in einem Netz gefangen und von Aigisthos erstochen. Mit einem Beil soll Klytaimnestra ihm blutrünstig den Kopf abgeschlagen haben, wonach sie auch Kassandra, die Agamemnon als Kriegsbeute mit nach Hause geführt hatte, enthauptete.

Orest, der Bruder Iphigenies und Sohn von Agamemnon und Klytaimnestra konnte den Mord an seinem Vater nicht ungerächt lassen und ermordete seine Mutter. Von diesem Moment an verfolgten ihn die Rachegöttinen (Erinyen oder Moiren).

Siehe auch: Tantaliden, Elektra

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