Laune

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Die Laune bezeichnet eine Art Stimmung, die gekennzeichnet ist durch einen hohen Grad der Labilität, durch ihren sachlich nicht begründeten Einfluss auf das Verhalten gegenüber anderen Menschen.

Der Begriff "Laune" tritt in der deutschen Sprache seit dem 13. Jahrhundert auf, kommt aus dem Mittelhochdeutschen lune = Mondphase, Mondwechsel, Gemütsstimmung. Die heutige Bedeutung beruht auf der Auffassung der mittelalterlichen Astrologie, dass der Mondwechsel die Gemütsstimmung beeinflussen soll.

Das Verhalten in dieser Stimmung ist wechselhaft, trotz gleicher Bedingungen veränderlich und damit unberechenbar, rational zu wenig gesteuert, oft ungerecht, eben durch die Laune diktiert.

Die Laune variiert nur in einer Dimension zwischen guter und schlechter Laune, und sozial wirkt sich vorwiegend schlechte Laune als störend aus. Persönlichkeitspsychologisch gilt daher Launenhaftigkeit als negativ bewertete Eigenschaft, die vor allem in Arbeitsgruppen und in der Familie für jene, die die Laune eines Menschen zu spüren bekommen, als lästig empfunden wird.

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