Pantomime

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Pantomime (griechisch pantómimos "der alles Nachahmende") bezeichnet eine Form der darstellenden Kunst, bei der die Darsteller ohne gesprochenes Wort auskommen und Szenen oder Charaktere lediglich durch Gestik und Mimik spielen. Gerade die Mimik wird durch eine sorgfältige Maske unterstützt.

Pantomimen wirken durch ihre künstlerisch überhöhte Körpersprache und eine ausgefeilte Choreographie. Die Handlung einer pantomimischen Aufführung ist auf das Wesentliche reduziert und drückt meist extreme Gefühle aus, um beim Zuschauer eine Wirkung zu erzielen.

Vom Ballett unterscheidet sich die Pantomime durch das Fehlen einer durchgängigen begleitenden Musik sowie dadurch, dass die Ballettaufführungen typischerweise aus tänzerischen Elementen bestehen.

Die Darbietung von Clowns kann auch pantomimische Elemente enthalten, wirkt jedoch auch durch Sprache.

Die Pantomime entstand bereits in der Zeit des griechischen und des römischen Theaters, wurde über die Mysterienspiele des Mittelalters bis in den Stummfilm fortgeführt. Mit dem Ende des Stummfilms entstand eine eigene Kunstform der Pantomime im Theater.

Zitat von Professor Günter Titt, der die Pantomimenklasse an der Folkwang Hochschule in Essen gründete: "Die Pantomime ist die Kunst aus den zehntausend Bewegungen die zehn richtigen zu finden." (Michael Aufenfehn, Maskenspieler)

Berühmte Pantomimen

siehe auch: Clown

Unterschiedliche Pantomimearten

siehe auch: Robotman

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