Postmoderne

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Der Begriff Postmoderne (von lat. post = hinter, nach) dient zur Bezeichnung des Zustands der abendländischen Gesellschaft, Kultur und Kunst „nach“ der Moderne. Vertreter der Postmoderne sehen in der Moderne ein illegitimes Vorherrschen eines einheitlichen Prinzips oder totalitärer Denkansätze, die auf politischer Ebene Züge des Despotismus in sich tragen. Sie betrachten diese Denkansätze als gescheitert und stellen ihnen statt dessen eine Vielfalt nebeneinander bestehender Perspektiven gegenüber. Die zeitliche und inhaltliche Bestimmung dessen, was genau postmodern ist, wird seit etwa Anfang der 1980er Jahre geführt.

An die Bestimmung des Begriffs „Postmoderne“ schließen sich unterschiedliche Bewertungen an. Während sie von Vertretern der Postmoderne programmatisch gefordert wird, trifft das Konzept auch auf Kritik, die bis zur Ablehnung reicht.

Inhaltsverzeichnis

Überblick

Prägend für den Begriff war Jean-François Lyotards Bericht Das Postmoderne Wissen, in welchem er die philosophischen Systeme der Moderne für gescheitert erklärt. Bekannt wurde seine Rede vom Ende der großen Erzählungen[1], in welchem sich auch die Kernthese seiner Diagnose ausdrückt: Lyotard spricht nicht von philosophischen Systemen, sondern von „Erzählungen“. Die einzelnen modernen "Erzählungen" legten, so Lyotard, der Welterklärung jeweils ein zentrales Prinzip zu Grunde (z.B. Gott oder das Subjekt), um auf dieser Grundlage zu allgemeinen Aussagen zu kommen. Damit scheiden sie jedoch das Heterogene aus oder zwingen das Einzelne unter eine allgemeine Betrachtungsweise, welche gewaltsam dessen Eigenarten einebnet. Lyotard setzt an die Stelle eines allgemeingültigen und absoluten Erklärungsprinzips (Gott, Subjekt, Vernunft, Systemtheorie, marxistische Gesellschaftstheorie etc.) eine Vielzahl von Sprachspielen, welche verschiedene „Erzählungen“, also Erklärungsmodelle anbieten. Lyotard wendet sich also nicht gegen Rationalität im allgemeinen, sondern gegen eine bestimmte historische Form der Rationalität, die auf der Ausgrenzung des Heterogenen basiert.

Dies hat gesellschaftliche Konsequenzen: Dienten in der Moderne die Metaerzählungen noch dazu, die gesellschaftlichen Institutionen, politische Praktiken, Ethik und Denkweisen zu legitimieren, so geht in der Postmoderne dieser Konsens verloren und löst sich auf in eine Vielzahl von nicht miteinander zu vereinbarenden Wahrheits- und Gerechtigkeitsbegriffen. Zugleich nimmt damit eine Sensibilität für Unterschiede, Heterogenität und Pluralität zu und damit die Fähigkeit, die Unvereinbarkeit der Sprachspiele zu ertragen.

Die im Anschluss an Lyotard geführte Diskussion um die Epochendiagnose der Postmoderne, die in den 1980er Jahren sehr intensiv und mit großer Aufmerksamkeit der intellektuellen Öffentlichkeit geführt wurde, ist seit 1989 erlahmt bzw. wurde zeitweilig auf andere Gebiete wie den Streit um Francis Fukuyamas These vom Ende der Geschichte[2] verlagert. Der Begriff beginnt außerdem den festen Charakter einer Epochenbezeichnung zu verlieren, was zum einen darauf zurückgeht, daß einige seiner Vertreter auch Kontinuitäten zur Moderne pflegen. Von anderen, wie beispielsweise Umberto Eco, wird dagegen versucht, den Begriff von jeglicher Beziehung zur Moderne zu befreien und ihn ein als allgemeines künstlerisches Streben zu propagieren, welches in jeder historischen Epoche auftreten kann.[3]

Begriffsgeschichte

Ursprünge

Mit dem Begriff Postmoderne, um 1870 erstmals verwendet, wurde von verschiedenen Autoren versucht, sehr heterogene gesellschaftliche und kulturelle Entwicklungen zu fassen und teilweise auch zu bewerten.[4]

Um 1870 schlug der englische Salonmaler John Watkins Chapman vor, einen „postmodern style of painting“ zu entwickeln, der moderner sein sollte, als jener der französischen Impressionisten.[5]

Im Jahre 1917 gebraucht Rudolf Pannwitz den Begriff bereits als philosophisch geprägten „Kulturbegriff“.[6] Pannwitz lehnt sich mit seinem Gedankengang zur Postmoderne an Nietzsches Analyse der Moderne in ihren prognostizierten Endpunkten der Dekadenz und des Nihilismus an. Die Überwindung der Moderne bringt demnach den neuen „postmodernen Menschen“ hervor, eine Wiederaufnahme des Nietzscheschen „Übermenschen“. Pannwitz' Konzeption beinhaltet nationalistische und mythische Elemente, die auf der einen Seite sicherlich einen Rückbezug auf Nietzsche reflektieren, auf der anderen Seite mit der folgenden Begriffsentwicklung nicht zu vereinbaren sind.

Wenige Jahre später, im Jahre 1926, beschreibt der amerikanische Theologe Bernard Iddings Bell als „Postmodernismus“ eine neue religiöse Spiritualität, die sich im Rahmen des christlichen Bekenntnisses neuen Forschungserkenntnissen öffnen sollte.[7]

Ausschließlich literarisch nutzt der Literaturwissenschaftler Federico de Oniz den Begriff im Jahre 1934. Er bezeichnet als „Postmodernismo“ eine Zwischenperiode der hispanisch-amerikanischen Dichtung in den Jahren zwischen 1905 bis 1914, die geprägt sei von einer kurzzeitigen rückwärtsgewandten Abwendung von der Moderne als Zwischenphase vor einer erneuten Hinwendung zu einer diesmal gesteigerten Moderne.[8]

1947 beschreibt Arnold J. Toynbee eine Phase der Kultur als „post-modern“, die er beginnend mit dem Jahr 1875 erkennt: die Postmoderne ist in diesem Sinne durch eine frühe Politik des Denkens in globalen Zusammenhängen gekennzeichnet und unterscheidet sich von dem vorherigen Politikverständnis in der Überwindung der nur nationalen Perspektive. Nach Toynbee wird mit der Postmoderne die Spätphase der abendländischen Kultur eingeleitet.[9]

In dem nordamerikanischen Literaturdiskurs des Jahres 1959 bezeichnet Irving Howe die Gegenwartsliteratur der Postmoderne als Verfallsphänomen der Moderne und geprägt durch mangelnden Neuerungswillen. Howe verwendet den Begriff „Postmoderne“ hier erstmals im heutigen Sinne.[10] Eine Umwertung erfolgte in den 1960er Jahren schon durch Irving Howe selbst und durch Harry Levin, vor allem aber auch durch Susan Sontag und Leslie Fiedler.[11]

Allen diesen Ansätzen in Kunst, Kulturgeschichte, Philosophie, Theologie und Literatur ist gemeinsam, dass sie ein jeweils spezifisches Unbehagen an der Moderne und ihren Entwicklungen formulieren und daraus Konsequenzen entwickeln. Ihren Abschluss fand diese erste Formationsphase mit Howe, dessen Konzeption als Grundlage für die weiteren Entwicklungen gesehen werden kann.

Theoriebildung

Die zweite Formationsphase ist gekennzeichnet durch Prozesse der Theoriebildung und Methodenfindung. Hierunter fallen unter anderem Arbeiten von Michel Foucault, Jacques Derrida, Roland Barthes, die Dekonstruktivismus, Poststrukturalismus und Diskursanalyse als analytische Methoden entwickelten, wie auch von Luce Irigaray, die auf Basis der Arbeiten des Psychoanalytikers Jacques Lacan die feministische Theoriebildung vorantrieb.

Bahnbrechend für die Postmoderne als unter diesem Begriff fassbare geistig-kulturelle Bewegung war schließlich Jean-François Lyotard mit seiner Schrift Das Postmoderne Wissen, die 1979 zuerst veröffentlicht wurde und den Begriff „Postmoderne“ allgemein bekannt machte. Ursprünglich als Studie über die Rolle des Wissens in postindustriellen Gesellschaften für die kanadische Regierung geschrieben, bereitete er mit seiner These des Endes der großen Erzählungen die Basis für viele Entwicklungen in Philosophie, Kunst, Kultur, sowie den Gesellschaftswissenschaften.

Nach Lyotard gibt es drei große Meta-Erzählungen:

  1. Aufklärung
  2. Idealismus
  3. Historismus

Diese bilden in der Postmoderne keine vereinheitlichende Legitimation und Zielorientierung mehr. Die Emanzipation des Individuums, das Selbstbewusstsein des Geistes, das im Sinne Hegels in eine Ganzheitsideologie mündet, und die Idee eines sinnhaften Fortschritts der Geschichte hin zu einer Utopie sind die großen Erzählungen, denen man nicht mehr glauben kann. Folglich kann es auch kein Projekt der Moderne mehr geben, keine große Idee von Freiheit und Sozialismus, der allgemeine Geltung zu verschaffen ist und der sich alles gesellschaftliche Handeln unterzuordnen hat.

Es gibt keine übergeordnete Sprache, keine allgemeinverbindliche Wahrheit, die widerspruchsfrei das Ganze eines formalen Systems legitimiert. Wissenschaftliche Rationalität, sittliches Handeln und politische Gerechtigkeitsvorstellungen spielen je ihr eigenes Spiel und können nicht zur Deckung gebracht werden.

„In äußerster Vereinfachung kann man sagen: 'Postmoderne' bedeutet, dass man den Meta-Erzählungen keinen Glauben mehr schenkt.“[12]

In systematischer Hinsicht stellt Lyotard heraus, dass theoretische und praktische Vollzugsformen von "Vernunft" unvermittelbar seien. In seinem systematischen Hauptwerk, "Der Widerstreit", bezieht Lyotard dies besonders auf die Funktionsweisen sprachlicher Verknüpfungsoperationen. Weder theoretische noch praktische Vernunft jedenfalls könnten für eine Brückenbildung aufkommen, allenfalls ein kunstvolles Interchangieren sei möglich und müsse sich einer "ästhetischen" Urteilskraft bedienen, für die wesentlich sei, fortwährend auf Regelsuche für ihre eigene Operationsweise zu sein. Bekannt unter anderem dafür wurde das Bild der Kreuzfahrt in einem zerklüfteten Archipel.

Lyotard selbst und auch andere meinen, hier an Ideen Wittgensteins bezüglich spezifischer Verfahrensweisen in spezifischen "Sprachspielen" anknüpfen zu können, welche, jedenfalls dieser Akzentuierung zufolge, Kommunikation über deren Sprachspielgrenzen hinaus prinzipiell ausschlössen (dass dieser etwas assoziative Anschluss mit Wittgensteins Texten verträglich wäre, wird jedoch von den vielen Experten bezweifelt)[13]. In ähnlichem Sinne wird, teils im Anschluss an Thomas Samuel Kuhn (der sich jedoch auf die Dynamik wissenschaftlicher Theorien bezogen hatte), auch für unterschiedliche Sprachspiele, Kulturen und kleinteiligere "Diskurse" von "Inkommensurabilität", also dem Fehlen eines gemeinsamen Maßes, gesprochen.

In der Diagnose der Zerklüftetheit "der" Vernunft jedenfalls spitzt Lyotard Brüche und Antinomien weiter zu, die er selbst beispielsweise in der Konfiguration des kantischen Denkens ausmacht, welchem er teils recht detaillierte Studien widmete. Denn schon Kant sah eine Vermittlung zwischen den Reichen der Notwendigkeit (in der theoretisch erfassten Natur) und der (praktischen) Freiheit allenfalls über die (ästhetische) Urteilskraft, hatte aber beispielsweise betont, zumindest das ästhetisch Schöne gebe dem Subjekt eine Einheitsversprechen. Dieses Versprechen wird für Lyotard allerdings durch die im "Erhabenen" erscheinende Kluft unterminiert. Lyotards diesbezügliche Interpretationen von Kants Kritik der Urteilskraft und ihre Anwendung etwa auf die Werke Barnett Newmans erzielten zeitweise hohe Aufmerksamkeit.

Elemente der Postmoderne

In der Postmoderne steht nicht die Innovation im Mittelpunkt des (künstlerischen) Interesses, sondern eine Rekombination oder neue Anwendung vorhandener Ideen. Die Welt wird nicht auf ein Fortschrittsziel hin betrachtet, sondern vielmehr als pluralistisch, zufällig, chaotisch und in ihren hinfälligen Momenten angesehen. Ebenso gilt die menschliche Identität als instabil und durch viele, teils disparate, kulturelle Faktoren geprägt. Medien und Technik spielen eine wichtige Rolle als Träger wie Vermittler von Kultur (siehe auch Medientheorie).

Die postmoderne Kunst zeichnet sich u.a. aus durch den erweiterten Kunstbegriff und zitathafte Verweise auf vergangene Stile, die teils ironisch in Szene gesetzt werden. Wo die Ironie misslingt oder nicht vorliegt, lässt sich die ganze Richtung mit dem Eklektizismus vergleichen.[14]

Elemente postmodernen Denkens und Urteilens sind:

In der postmodernen Kultur- und Geisteswissenschaft sind die vorherrschenden Methoden die Diskursanalyse, der Poststrukturalismus und der Dekonstruktivismus.

Kritik

Die Postmoderne wendet sich gegen Festschreibungen insbesondere ideologischer, aber auch kultureller Art. Postmoderne Philosophen sahen sich nicht zuletzt gerade deswegen heftigen Angriffen ausgesetzt.

Empirisch arbeitende Wissenschaftler kritisieren an Teilen der postmodernen Debatte einen Hang zum Irrationalismus und eine Leugnung der objektiven Realität[15]. Berühmt ist die so genannte Sokal-Affäre, in der ein absichtlich unsinniger Artikel, der sich sprachlich an die Arbeiten Baudrillards anlehnte, in Social Text als vorgeblich wissenschaftliche Arbeit veröffentlicht wurde[16]. Laut Alan Sokal zeige das Gelingen dieses Versuchs die mangelhaften intellektuellen Standards und den Missbrauch mathematisch-naturwissenschaftlicher Metaphern in der sich postmodern verstehenden geistes- und sozialwissenschaftlichen Szene[17].

Klassische politische Ideologien, wie Konservativismus und Liberalismus und Teile der politischen Linken lasten dem postmodernen Denken als Defizit eine Beliebigkeit zu wichtigen Fragen in Kultur und Gesellschaft an[18]. Seyla Benhabib kritisiert beispielsweise, dass „postmoderne Positionen nicht nur das Spezifische der feministischen Theorie auslöschen, sondern sogar das Emanzipationsideal der Frauenbewegung schlechthin in Frage stellen [könnten]“.[19] Auch von Seiten der kritischen Theorie wurden ähnliche Einwände vorgetragen.[20] Dagegen werden gerade von Teilen der Neuen Linken und in anderen feministischen Debatten[21] postmoderne Ideen als produktiv für das Verständnis aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen begriffen.

Postmoderne in Kunst und Architektur

Musik

Bereits im 19. Jahrhundert entwickelt sich eine Form der Sinfonie, die nicht mehr den Entwicklungsprozess originärer Themen erforscht, sondern bereits vorhandene musikalische Zeichen und Sphären kombiniert. Als logische Folge treten dekonstruktivistische Techniken hinzu. Als Meilenstein bezeichnete Gustav Mahler die Sinfonie in E-Dur (1878) des Bruckner-Schülers Hans Rott. Mahlers Sinfonien entwickeln ein eigenes Universum aus zitathaften Bausteinen aus der Militär-, Volks- und Kirchenmusik, sowie Rückgriffen auf vergangene Stile. Zeitgleich entwickelt der Amerikaner Charles Ives eine Collagetechnik, die vornehmlich amerikanische Volksmelodien verwendet. Weitere wichtige postmoderne Komponisten waren Bernd Alois Zimmermann und Luciano Berio. Als typische Vertreter einer musikalischen Postmoderne der Gegenwart werden trotz sehr unterschiedlicher Stile unter anderem John Zorn, Amon Tobin, The Cinematic Orchestra, Philip Glass, Arvo Pärt, Gia Kantscheli, Wolfgang Rihm und Sofia Gubaidulina genannt.

Kunst

Siehe

Architektur

Siehe auch

Literatur

Siehe auch

Literatur

Bedeutende Werke bekannter Vertreter
  • Guy Debord, Die Gesellschaft des Spektakels, Edition Tiamat, Berlin 1996.
  • Gilles Deleuze, Die Falte. Leibniz und der Barock, Frankfurt: Suhrkamp 1995.
  • Gilles Deleuze & Félix Guattari, Kapitalismus und Schizophrenie 2 – Tausend Plateaus, Berlin: Merve 1992; Orig.: Mille Plateaux', Paris 1980.
  • Jacques Derrida, Grammatologie, Frankfurt am Main 1974.
  • Jacques Derrida, Die Stimme und das Phänomen, Frankfurt am Main 2003.
  • Jacques Derrida, Randgänge der Philosophie, Wien 1988.
  • Jacques Derrida, Die différance. Ausgewählte Texte, Stuttgart 2004.
  • Charles Jencks, The Language of Post-Modern Architecture, London 1977, deutsch: Die Sprache der postmodernen Architektur. Die Entstehung einer alternativen Tradition, Stuttgart 1978.
  • Jean-Francois Lyotard, Das postmoderne Wissen, Wien: Passagen 1999.
  • Jean-Francois Lyotard, Der Widerstreit, München: Fink 1987.
  • Jean-Francois Lyotard, The Inhuman, Stanford: Stanford University Press 1991.
Über Postmoderne und Postmodernismus
  • Wolfgang Welsch: Unsere postmoderne Moderne. 6. Aufl. Akademie, Berlin 2002, ISBN 3-05-003727-X (Acta humaniora)
  • Peter V. Zima: Moderne - Postmoderne: Gesellschaft, Philosophie, Literatur. 2. Auflage. Francke, Tübingen u.a. 2001, ISBN 3-8252-1967-4 (UTB für Wissenschaft 1967)
  • Christopher Butler: Postmodernism: A very short introduction. Oxford University Press, New York 2002, ISBN 0-19-280239-9 (Very short introductions 74)
  • Scott Lash, Sociology of Postmodernism, London: Routledge, 1990.
  • Bernd Goebel, Fernando Suárez Müller (2007), Kritik der postmodernen Vernunft. Über Derrida, Foucault und andere zeitgenössische Denker. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft 2007, ISBN 978-3-534-20486-1.
  • Terry Eagleton, The Illusions of Postmodernism, Oxford: Blackwell 1996.
  • Alex Callinicos, Against Postmodernism: A Marxist Critique., Cambridge: Polity Press 1989.
  • Zygmunt Bauman, Intimations of Postmodernity, London: Routledge 1992.
  • David Harvey, The Condition of Postmodernity, Cambridge: Blackwell Publishers 1995.
Textsammlungen
  • Peter Engelmann: Postmoderne und Dekonstruktion: Texte französischer Philosophen der Gegenwart. Reclam, Stuttgart 2004, ISBN 3-15-008668-X (RUB 8668)
  • Wolfgang Welsch, Wege aus der Moderne. Schlüsseltexte der Postmoderne-Diskussion, Berlin: Akademie Verlag 1994.
  • Thomas Docherty (ed. & intro.), Postmodernism – A Reader, New York, et al.: Harvester Wheatsheaf 1993.
Hilfsmittel

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Lyotard, Das postmoderne Wissen, Wien: Passagen 1999; orig.: La Condition postmoderne: Rapport sur le savoir, Paris 1979.
  2. Fukuyama, Das Ende der Geschichte, München 1992.
  3. Vgl. Umberto Eco: Nachschrift zum Namen der Rose (1984), S. 77.
  4. Zur begrifflichen Entwicklung vgl. Welsch, Unsere postmoderne Moderne, Weinheim 1987, S 12ff. Vgl. auch Hassan, The Postmodern Turn, Essays in Postmodern Theory and Culture, Ohio University Press, 1987.
  5. Vgl. Higgins: A dialectic of centuries. Notes towards a theory of New Arts, New York 1978.
  6. Vgl. Pannwitz: Die Krisis der europäischen Kultur, Nürnberg 1917, S. 64.
  7. B.I. Bell: Postmodernism and Other Essays, Milwaukee 1926. Vgl. auch die Besprechung in: The Journal of Religion, Vol. 6, No. 6 (Nov., 1926), S. 629f.
  8. Vgl. de Oniz: Antologia de la poesia española e hispoamericana, Madrid 1934.
  9. Vgl. Toynbee: A Study of History, 1947, S. 39.
  10. Vgl. Howe: Mass Society and Postmodern Fiction, Partisan Review 1959, S. 420-436.
  11. Vgl. Fiedler: Cross the Border - Close the Gap, 1969.
  12. Lyotard: Das Postmoderne Wissen, 1986, 7/14.
  13. So etwa von Hillary Putnam in Renewing Philosophy
  14. Vgl. "Was ist Postmoderne?" Charles Jencks, Zürich und München, 1990, Vorwort Seite 7
  15. Vgl. Paul R. Gross, Normal Levitt: Higher Superstition: The Academic Left and Its Quarrels With Science. Johns Hopkins University Press, Baltimore 1994). Paul R. Gross, Norman Levitt, Martin W. Lewis: The Flight from Science and Reason. New York Academy of Sciences, New York 1997.
  16. Vg. Sokal A.: "A Physicist Experiments with Cultural Studies". Lingua Franca: 62-64, 1996.
  17. Vgl. The Sokal Hoax: The Sham That Shook the Academy. University of Nebraska Press, 2000
  18. Vgl. beispielsweise Noam Chomsky on Postmodernism.
  19. Benhabib: Feminismus und Postmoderne. Ein prekäres Bündnis, S. 13.
  20. Bezüglich der Konflikte mit der Kritischen Theorie vgl. z.B.: Habermas: Die Moderne – ein unvollendetes Projekt in: Habermas: Kleine Politische Schriften (I-IV), Suhrkamp, Frankfurt am Main 1981, S. 444-464. Auch Lash: Sociology of Postmodernism, Routledge, London / New York 1990, S. 153-171.
  21. Vgl. Fraser: Falsche Gegensätze, S. 59.
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