Rampenlicht

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Das Rampenlicht besteht aus mehreren Beleuchtungskörpern und ist an der Bühnenrampe angebracht.

Die Rampe an der Theaterbühne ist der vorderste erhöhte Rand des Bühnenbodens, welcher eine, von den Zuschauern verdeckte Lampenreihe besitzt. Das Rampenlicht dient hauptsächlich der Erleuchtung der Bühne und der darauf agierenden Schauspieler. Historisch war die Anordnung der Lichtquellen an der Bühnenrampe eine sehr früh praktizierte Form der Bühnenbeleuchtung - was auch an den Problemen bei der Verwendung offener Flammen als Beleuchtungsmittel lag. Dieses praktische Problem wurde mit der Einführung der elektrischen Beleuchtung gelöst . Der Beleuchter des Theaters kann heute aus einer Vielzahl von Scheinwerfern auswählen und von nahezu jeder Ausgangsposition die Ausleuchtung der Bühne erreichen - Rampenlicht ist als Stilform der Lichtgestaltung geblieben. Es ist für Variete oder flächige oder bunte Lichtstimmungen geeignet.


Vor einigen Jahrzehnten bestand das Rampenlicht lediglich aus vielen am Boden angebrachten Glühlampen und jeder der die Bühne betrat und sich nach vorne in Richtung Zuschauerraum begab, stand somit im Rampenlicht. Da alle auf die Bühne gerichteten Scheinwerfer die Schauspieler blenden, haben sie generell Probleme, von der Bühne herab die Zuschauer zu erkennen.

Redewendungen und Aphorismen

  • im Rampenlicht stehen = im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses stehen
  • " Wer im Rampenlicht steht, hat Mühe, das Publikum zu erkennen."(Walter Ludin*1945, Schweizer Journalist und Buchautor)
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