Wilhelm Grimm

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Wilhelm und Jacob Grimm; Gemälde

Wilhelm (Karl) Grimm (* 24. Februar 1786 in Hanau; † 16. Dezember 1859 in Berlin) war ein deutscher Sprach- und Literaturwissenschaftler sowie Märchen- und Sagensammler.

Sein Lebenslauf und sein Werk war eng mit dem seines älteren Bruders Jacob Grimm verbunden, was in der veralteten Bezeichnung Gebrüder Grimm zum Ausdruck kommt.

1831 erhielt Wilhelm Grimm eine Professur an der Universität Göttingen. Als Mitunterzeichner des Protestes der "Göttinger Sieben" wurde er 1837 seines Amtes enthoben. Der preußische König Friedrich Wilhelm IV. lud ihn und seinen Bruder 1841 nach Berlin, wo sie sich niederließen. Im selben Jahr wurden sie Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften. Wilhelm Grimm lehrte bis zu seinem Tod 18 Jahre an der Humboldt-Universität zu Berlin und arbeitete dort zusammen mit seinem Bruder an ihrem Deutschen Wörterbuch.

Zusammen mit seinem Bruder begründete er die germanischen Altertumswissenschaften, die germanische Sprachwissenschaft und die deutsche Philologie. Berühmt wurden beide durch ihre Sammlung "Kinder- und Hausmärchen" ( 2 Bde., 1812-1815) und durch die Arbeit am "Deutschen Wörterbuch" (ab 1838, 1. Bd. 1854).

Wilhelm Grimm veröffentlichte auch Altdänische Heldenlieder, Balladen und Märchen.

Literatur

en:Wilhelm Grimm sv:Wilhelm Grimm



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